Artist in Residence

Das war das Festival 2020

@ Michel Bouvet

COVID-19 hat 2020 das Leben auf den Kopf gestellt. Nach und nach erfasste die Coronavirus-Pandemie die ganze Welt. Sie verursachte unendlich viel Leid, aber sie entfachte auch eine große Sehnsucht nach Leben in Gesellschaft und ließ uns die Bedeutung der Künste als Quelle von Sinn, Trost und Hoffnung stärker empfinden als je zuvor. Neben Sprache, Religion und gemeinsamer Geschichte bildet die Kultur das wesentliche Fundament unserer Gesellschaft. 

Mit großer Demut und wissend, dass das besondere Format dem Festival ein privilegiertes Schicksal bescherte, konnten die Ausstellungen vom 14. Juli – 26. Oktober gezeigt werden. Und 306 024 Besucher sind der Magie von 33 Bilderzählungen gefolgt, die von 30 Fotografen, einem Fotografenkollektiv der Landesinnung NÖ und 13 Schulen in NÖ visualisiert wurden, verbunden mit einem Plädoyer für Frieden und Toleranz, getragen von humanistischer Gesinnung: Sergey Prodkudin-Gorsky, Sergey Maximishin, Justyna Mielnikiewicz, Alexander Gronsky, Danila Tkachenko, Alexey Titarenko, Elena Chernyshova, Kasia Stress, Yuri Kozyrev, Gerd Ludwig, Kadir van Lohuizen, Marco Zorzanello, Franck Seguin, Maia Flore, Valerio Vincenzo, Éric Garault, Juan Manuel Castro Prieto, Guillaume Herbaut, Axelle de Russé, Charles Delcourt, Marine Lécuyer, Julien Mauve, Alphonse David, William Albert Allard, Boris Nemeth, Anton Schiestl, Christian Schörg, Lois Lammerhuber, Ute und Werner Mahler sowie Sibylle Bergemann.

IM OSTEN VIEL NEUES war dem Erinnern an den Aufbruch des Ostens gewidmet, der als wunderbares Beispiel dafür gilt, wie vor 30 Jahren der Wind der Freiheit, Glasnost und Perestroika freisetzte und damit die Modernisierung des gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Systems der Sowjetunion ermöglichte. Dies führte zum Ende des Kalten Krieges und zu einem bemerkenswerten Kreativschub zeitgenössischer Fotografie, den das Festival gebührend gewürdigt hat.

Darüber hinaus war zum ersten Mal der ORF kulturMontag mit der Ausstellung #dubistkunst als Partner zu Gast. Das Festival wiederum fand mit der Ausstellung WILD von Michael Nichols nicht minder freundliche Aufnahme im Naturhistorischen Museum Wien, beides Kooperationen, die der erblühten Strahlkraft des Festivals zu danken sind.

Die Bilder dieser Ausstellung erinnern an das Festivaljahr 2020 und stammen von Florian Czech, Charles Delcourt, Lois Lammerhuber und Gerhard Sokol. 

Mit der Unterstützung von Backhaus Annamühle

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