Die sinnliche Magie großartiger Fotokunst

Das Thema

NIEMALS AUFGEBEN! So lautet das Motto, das die Arbeiten der Fotografen des Festival La Gacilly-Baden Photo 2020 in zwei beeindruckenden Bilder-Zyklen vereint – Im Osten viel Neues und Renaissance.

Renaissance oder Wiedergeburt  steht für das Bekenntnis und das Bewusstsein der ausstellenden Fotografen, mit ihren Arbeiten für unseren Planeten Erde ebenso einzutreten wie Festivalgründer Jacques Rocher mit seinem gigantischen 100-Millionen-Bäume-Aufforstungsprojekt „Plant for the Planet“. Wiedergeburt bedeutet folgerichtig die Erfüllung der Hoffnung auf Veränderung zum Guten. In diesem Sinne steht das Erinnern an den Aufbruch des Ostens als ganz wunderbares Beispiel dafür, wie vor 30 Jahren der Wind der Freiheit Glasnost (Offenheit) und Perestroika (Umgestaltung) freisetzte und damit die Modernisierung des gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Systems der Sowjetunion ermöglichte. Dies führte schließlich zum Ende des Kalten Krieges und infolge zu einem bemerkenswerten Kreativschub zeitgenössischer Fotografie in Russland und den Nachfolgestaaten der ehemaligen UdSSR, den das Festival unter dem Titel IM OSTEN VIEL NEUES würdigen und feiern will.

Diese beiden hochkomplexen Erzählungen werden von 30 Fotografen, einem Fotografenkollektiv der Landesinnung NÖ und 13 Schulen in Niederösterreich visualisiert, verbunden mit einem Plädoyer für Frieden, Toleranz und Miteinander, getragen von humanistischer Gesinnung:

Sergey Prodkudin-Gorsky,  Sergey Maximishin, Justyna Mielnikiewicz, Alexander Gronsky, Danila Tkachenko, Alexey Titarenko, Elena Chernyshova, Kasia Strek, Yuri Kozyrev, Gerd Ludwig, Kadir van Lohuizen, Marco Zorzanello, Franck Seguin, Maia Flore, Valerio Vincenzo, Éric Garault, Juan Manuel Castro Prieto, Guillaume Herbaut, Axelle de Russé, Charles Delcourt, Marine Lécuyer, Julien Mauve, Aplhonse David, William Albert Allard, Boris Nemeth, Anton Schiestl, Christian Schörg, Lois Lammerhuber sowie den Fotografinnen von Sibylle, der „Vogue der DDR“, allen voran Ute und Werner Mahler sowie Sibylle Bergemann.

NATUR, SCHÖNHEIT, FOTOGRAFIE

Natur, Schönheit und Fotografie begründen den Erfolg des Fotofestivals La Gacilly. Jacques Rocher hat es im Jahre 2004 in seinem Geburtsort La Gacilly in der Bretagne ins Leben gerufen. Es ist dem Thema Mensch und Umwelt gewidmet. Aus tiefster Überzeugung, dass es geradezu unsere Pflicht ist, uns ständig mit der Zukunft unseres Planeten auseinanderzusetzen und nach humanistischen und nachhaltigen Konzepten für den Umgang mit der Natur und unser aller Zusammenleben zu suchen, hat er das Festival zu einem Ereignis geformt, dessen gesellschaftliche Relevanz durch das Zusammenführen von künstlerischer Fotografie und Fotojournalismus zu einem internationalen Maßstab geworden ist, der einzigartig ist.

2020 findet das Festival – nach der Premiere 2018 – zum dritten Mal in Baden bei Wien statt und ergänzt die 16-jährige Arbeit in La Gacilly. Getragen vom Wunsch, der Öffentlichkeit zu zeigen, dass kulturelle Diversität in Europa fundamental ist und dass es in unserer Geschichte noch keinen stärkeren kulturellen Treiber gegeben hat als die moderne Fotografie. Dass die Regionen Niederösterreich und Bretagne zu dieser Dynamik auf ungewöhnliche Weise beitragen können, belegt alleine schon die Geographie der beiden Festivalstandorte, die dem Festival La Gacilly-Baden Photo paneuropäische Optionen verleiht.

Das Ziel des Festivals ist, die Besucher einzuladen, sich auf herausfordernde Themen unserer Zeit auf sinnliche Weise einzulassen und dank der Bilder großartiger Fotokünstler in Staunen versetzen zu lassen.

Besucherzentrum

Tourist Information Baden
Brusattiplatz 3, 2500 Baden bei Wien

MO – FR 9.00 – 18.00 Uhr
SA, SO & Feiertag 10.00 – 12.00 & 13.00 – 18.00 Uhr
Tel: +43 (0) 2252 42269
festival@lagacilly-baden.photo
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