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Mittwoch

PETER-MATTHIAS GAEDE: KRIEG UND FRIEDEN IN DER FOTOGRAFIE

© Privat

Ein Vortrag des langjährigen GEO-Chefredakteurs zum Abbild unserer Gegenwart im Fotojournalismus. Zuviel Gewalt, zu wenig Schönes?

Es hieße, die Probleme der Welt zu verdrängen, würden wir uns den Fotos von Konflikten, Kriegen, Katastrophen verweigern. Viele der besten Fotografen der Welt gehen zu Recht dorthin, wo es wehtut. Sie konfrontieren uns mit den Schattenseiten auf unserem Globus, sie zeigen uns Hunger und Armut, Unterdrückung und Massenflucht, die Folgen von Klimawandel und Naturzerstörung. Aber ist dies die ganze Welt? Und unterliegen auch Fotojournalisten manchmal dem Reflex, die Extreme für das Wichtigste zu halten – und dabei all das zu vergessen, was sich auch erzählen ließe? Etwa von Friedensbemühungen im kleinen und großen Maßstab, von Fortschritten, vom Wandel zum Guten. Denn ist nicht auch das ein wichtiges Menschenrecht: das Recht auf Ermutigung? Und welche Bilder haben wir davon?
Vortragssprache: Deutsch

Mittwoch 19. September um 19:00 Uhr Arnulf Rainer Museum; Eintritt frei

Visitor-Center

Brusattiplatz 3, 2500 Baden bei Wien
MO – SO 9.00 – 18.00 Uhr
Tel: +43 (0) 2252 86800-602 | info@baden.at