Marine Lécuyer

Burning

© Marine Lécuyer

Burning zeigt eine Welt, in der es bereits zu spät ist: Es gibt kein Wasser mehr. Die Serie changiert zwischen Wirklichem und Imaginärem und führt den Betrachter auf eine Reise durch die Überreste einer Welt, die vor Hitze flirrt und in der sich der Mensch mit seinem eigenen Verschwinden konfrontiert sieht. In diesem dystopischen Entwurf formieren sich Fragmente, Spuren und Erinnerungen zu einer intimen Erzählung, die hinterfragt, wie wir zu unserem Planeten stehen, auf dem noch alles möglich ist.“ Die Idee zu der Serie kam Marine Lécuyer während einer Reise durch Kalifornien. In den trockenen Landschaften des amerikanischen Westens haben nicht alle Bewohner Zugang zu Wasser. Daher lautet auch der wichtigste Ratschlag für eine Reise durch diese Region, ausreichend Benzin und Wasser mitzunehmen. In Burning entwirft Marine eine Welt, aus der das Wasser verschwunden ist. Dadurch konfrontiert sie den Betrachter mit seinen eigenen Entscheidungen hinsichtlich der Zukunft und demonstriert, wie die zeitgenössische Fotografie durch fiktionales Arbeiten ihre Möglichkeiten erweitern kann, um am Diskurs über den Erhalt der Umwelt mitzuwirken.

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